Auch in Washington ist jetzt Sterbehilfe durch ärztlich assistierten Suizid möglich

Nicht nur über das Weiße Haus – auch über verschiedene gesellschaftliche Fragen wurden bei den Wahlen in den USA entschieden.

Im US-Bundesstaat Washington votierten die Wähler für eine Initiative zur Legalisierung ärztlicher Sterbehilfe. Geistig zurechnungsfähige Schwerstkranke mit einer Lebenserwartung von maximal sechs Monaten sollen künftig unter bestimmten Voraussetzungen das Recht bekommen, vom Arzt suizidtaugliche Arzneimittel zu erhalten und sich dabei palliativ/hospizlich begleiten zu lassen.

Oregon hatte schon 1997 eine solche Maßnahme beschlossen. Der Westküsten-Bundesstaat wird durch das neue Gesetz somit der zweite Staat in den USA mit legalisierter ärztlicher Sterbehilfe.

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