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Juli 10th, 2012

EXIT Konferenz Zürich

Der mehr-tägige Weltkongress der Right-to-Die Gesellschaften versammelte rund 100 internationale Delegierte in Zürich. Auch die ADMD-L waren mit Marthy Putz und Mireille Kies vertreten, um sich mit Vertretern aus allen Ländern auszutauschen.

Der Kongress wurde im "Swisshotel" Zürich durchgeführt. Er hat von Dienstag 12. Juni bis Montag 18. Juni sechs Tage lang gedauert. Teilgenommen haben über 700 Besucher an zwei öffentlichen Tagen. Die Delegierten stammten aus 30 Ländern aller fünf Kontinente. Der Weltverband hat 40 der 55 Right-to-Die-Gesellschaften weltweit unter seinem Dach aufgenommen.

Die WFRtDS zieht positive Bilanz. Es hat ein reger Meinungs- und Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern stattgefunden. Dabei konnten mehrere positive Zeichen gesetzt werden. So etwa in der Schweiz (Einführung einer landesweiten gesetzlichen Regelung für Patientenverfügungen), aus Frankreich (Präsident Hollands will Sterbehilfegesetz durchbringen), aus England (Kommission spricht sich für eine Aufhebung des Suizidhilfeverbots aus), aus Holland (Bestrebungen zur Zulassung auch der nicht-ärztlichen Sterbehilfe) und aus Kanada (Gericht erklärt absolutes Verbot der Suizidhilfe als verfassungswidrig).

Der nächste Sterbehilfe-Weltkongress soll 2014 in den USA stattfinden, der Europa-Kongress bereits 2013 in Italien.

Juni 21st

7. Nationale Gesundheitskonferenz in Mondorf

Am 20 Juni lud Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo zur siebten nationalen Gesundheitskonferenz in Mondorf-les-Bains ein. Der Gesundheitsgipfel hatte die medizinische Pflege älterer Menschen im Krankenhaus zum Thema und machte auf Probleme und Verbesserungsansätze in diesem Bereich aufmerksam.

Marie-Lise Lair, Direktorin des Centre d'Etudes en Santé, machte deutlich, dass die Zahl der älteren Menschen in unseren Krankenhäusern stetig ansteigt. 2011 waren insgesamt 34% der Krankenhausbetten von Patienten belegt, die älter als 65 Jahre waren. Monatlich werden im Durchschnitt 558 Patienten älter als 65 Jahre in der Notaufnahme eingeliefert. 16.153 Patienten über 65 wurden 2010 operiert.

Diese Zahlen machen deutlich, dass eine bessere Betreuung älterer Patienten im Krankenhaus dringend notwendig ist. Im Durchschnitt werden Patienten, die älter als 80 Jahre sind, mit 5-7 Nebenkrankheiten behandelt. Diese müssen bei der Behandlung von spezifischen Krankheiten oder Verletzungen besser Berücksichtigt werden, um eine optimale Heilung des Patienten zu gewährleisten, so Prof. Jacques Boddaert des AP-HP Pitié-Salpêtrière.

Besonders demenzerkrankte Menschen haben grosse Problem sich im Krankenhausalltag zurechtzufinden. Die ungewohnte Umgebung und der veränderte Tagesablauf seien Gift für Menschen die an einer Demenzerkrankung leiden, so Dr. Thomas Hovenbitzer, Neurologe und Psychologe des St. Nikolaus-Hospital in Wallerfangen. Tatsächlich sei die Zahl der Demenzerkrankungen in den letzten Jahren gestiegen. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die Bevölkerung immer älter werde. In Luxemburg rechnet man mit durchschnittlich 6.000 Patienten, die an Demenzerscheinungen leiden. Hinzu kommen rund 1.200 Neuerkrankungen pro Jahr. Das Hauptrisiko für Demenz ist das Alter. So liegt das Risiko einer Demenz bei Menschen unter 60 Jahren bei nur 2%. Dieses Risiko verdoppelt sich ab 60 Jahren jedoch alle 5 Jahre.

Diese Entwicklung lässt sich auch bei den persönlichen Beratungen der ADMD-L bestätigen. Die Angst an einer Demenz zu erkranken wird von den meisten Menschen geteilt. Allerdings gehen sowohl Palliativ- als auch Sterbehilfegesetz nur unzureichend auf diese Problematik ein. Derzeit ist eine Sterbehilfe für demenzerkrankte Patienten nicht möglich, auch dann nicht, wenn eine Patientenverfügung vorliegt. Sowohl der direkte Antrag auf Sterbehilfe, als auch das Ausfüllen der Patientenverfügung setzen voraus, dass die betroffene Person dies bei vollem Bewusstsein tut.

Weitere Informationen sind auf der Webseite des Gesundheitsministeriums zu finden:
http://www.sante.public.lu/fr/exposes/conference-nationale-sante/2012/7eme-conference-nationale-sante/index.html

April 24th

Tageblatt: Probleme, Ärzte zu finden, die bereit sind, zu helfen

Tageblatt Artikel über die Generalversammlung der ADMD-L am 21.04.2012 im Escher Rathaus.

Tageblatt 24.04.2012

April 11th

Generalversammlung 2012

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Sehr geehrte Mitglieder,

Hiermit sind Sie herzlichst auf die 24. Generalversammlung der ADMD-L eingeladen. Der Vorstand würde sich glücklich schätzen mit Ihnen das Einjährige Bestehen des Büros in Gasperich zu feiern und über zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen zu sprechen.

Generalversammlung der ADMD-L
Samstag, den 21. April 2012 um 14:30Uhr
Rathaus Esch/Alzette

Bericht

Tageblatt 24.04.2012

April 5th

Interview Luxpost

Interview in der Luxpost: 3 Fragen, 3 Antworten.

Luxpost 14.02.2012