Archive - 2011
Dezember 12th
DGHS: Intensive Debatte über das Sterben in Würde
Eingestellt von admd-l am Mo, 12/12/2011
Wie stelle ich mir ein Leben in Würde vor? Mitglieder, Gäste, Vertreter befreundeter Organisationen und die prominenten Podiumsteilnehmer ließen sich auf eine intensive und teils sehr emotionale Diskussion ein. Die DGHS beging den 4. Internationalen Tag des Rechts auf ein würdiges Sterben am 2. November 2011 mit einer gut besuchten Veranstaltung im Berliner Kino Babylon.
Bereits der zu Beginn gezeigà Berlin et Leipzig à Berlin et Leipzig à Berlin et Leipzig te Kurzfilm "Der Wald so kalt" der Berliner Filmemacherin Anne Pütz ließ kaum jemanden im Saal kalt. Schauspieler Michael Lesch zeigte sich sehr erschüttert und parierte eine Anmerkung aus dem Publikum mit dem Hinweis auf das Sterben seiner eigenen Mutter, das er als qualvoll miterlebt hatte. Aber auch Ingrid Matthäus-Maier betonte leidenschaftlich, dass sie für sich selbst die Regie über das eigene Sterben einmal nicht aus der Hand geben wolle. Dem Beschluss des Deutschen Ärztetags aus diesem Sommer, dass es den Ärzten verboten werden solle, Beihilfe zum Suizid zu leisten, räumte der anwesende Jurist Lutz Barth wenig Chancen auf längerfristige Übernahme in der Praxis ein. Eher befand er, dass ein solches Verbot mit der verfassungsrechtlichen betonten Gewissensfreiheit des Einzelnen nicht zu vereinbaren sei.
Professor Dr. Dr. Jochen Vollmann gab zu bedenken, dass man beim Sterben eben gerade nicht alles unter Kontrolle haben könne und dies akzeptieren müsse. Dr. Aycke Smook aus den Niederlanden berichtete, dass in dem Nachbarland Ärzte und Patienten eher auf Augenhöhe über die Möglichkeiten der Sterbehilfe miteinander reden. Professor Dr. Hartmut Kreß zeigte sich eher skeptisch, was die Chancen angeht, bei der Politik Gehör zu finden, damit diese auch zu einem Sterbehilfegesetz analog der Benelux-Länder kommt.
Herausgeber: dgpd – DGHS-Presse-Dienst
Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.
Kronenstr. 4, 10117 Berlin, Tel:: +49 (0)30/212 22 33 70, Fax: +49 (0)30/21 22 23 37-77
Internet: www.dghs.de und www.humanesleben-humanessterben.de
V.i.S.d.P.: Elke Baezner
BENELUX Parlament: Konferenz über Sterbehilfe
Eingestellt von admd-l am Mo, 12/12/2011Das Benelux Parlament lud am 2. Dezember 2011 zu einer Konferenz über Sterbehilfe ein. Thema der Diskussionen war die Vereinheitlichung der verschiedenen nationalen Sterbehilfegesetze in den BENELUX Ländern. Vorsitz führte Yves Desmet, der eine einheitliche Reglementierung und somit auch Gültigkeit der Bestimmungen zum Lebensende in allen drei Ländern forderte.
Die ADMD-L wurde vertreten von Marthy Putz, Mireille Kies und Lydie Err.
Weitere Informationen auf der Webseite des BENELUX Parlaments.


November 17th
Kulturissimo: Ein sanfter Tod
Eingestellt von admd-l am Do, 17/11/2011Ein Artikel von Jacques Wirion: "Sobald man sich über dieses Thema informiert, stösst man im Internet, aber nicht nur dort, immer wider auf die unsägliche Vernichtung von sogenannten unwerten Lebens durch die Nationalsozialisten; diese mörderische Praxis hat das Wort Euthanasie usurpiert und beschmutzt es nachträglich immer noch."
September 19th
ADMD-L & RTD Konferenz in Mondorf
Eingestellt von admd-l am Mo, 19/09/2011Am 17. September lud die ADMD-L in Mondorf zu ihrer öffentlichen Konferenz zum Thema "Sterbehilfe und assistierter Suizid" ein. Die Konferenz fand im Kader des internationalen Treffens der Mitglieder des europäischen Dachverbandes Right-to-Die Europe statt. Anwesend waren neben dem Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo auch zahlreiche Vertreter aus ganz Europa.
Auf der Konferenz wurde auch die neue Informationsbroschüre der ADMD-L vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit der belgischen Schwesterorganisation hergestellt wurde. Die Broschüre richtet sich speziell an Ärzte und Pflegepersonal und ist ab sofort bei uns erhältlich.
Source: RTL.lu - Journal 17.09.2011
September 7th
Deutschlandfunk: Bilanz der aktiven Sterbehilfe
Eingestellt von admd-l am Mi, 07/09/2011Die ADMD-L im Interview mit dem Deutschlandfunk über die praktische Anwendung der Sterbehilfe in Luxemburg:

